Kategorien-Archiv 2018

VonRuth Kubina

Wie war’s?

Ich habe bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Potenzial-Workshops einmal nachgefragt: Borromaeum Sommerakademie 2018 – wie war’s denn so? Hier die Antworten im O-Ton:

„Ich habe tolle Menschen kennengelernt.“ (Melek, 19). – „Die Tage waren eine große Bereicherung.“ (Julius, 18) – „Ich habe neue Interessensbereiche kennengelernt.“ (Jonas, 17) – „Es war eine tolle Erfahrung. Ich habe viel für meine Zukunft mitnehmen können.“ (Clemens, 18) – „Ich habe tolle Menschen kennengelernt und gehe durch die Potenzialanalyse selbstsicherer in die Zukunft.“ (Gesa, 17) – „Ich hatte eine schöne, aufschlussreiche Zeit hier und habe viele sympathische Menschen kennengelernt. Wir wurden sehr herzlich durch die 2 Seminare geführt.“ (Marlene, 17) – „Ich habe die Tage hier als sehr hilfreich und aufschlussreich für mich persönlich empfunden, alle hier waren super nett und herzlich und es herrschte immer eine angenehme Atmosphäre.“ (Talina, 18) – „Die frühe Anreise hat diesen Tagen nicht geschadet, denn sie boten mir eine super Möglichkeit, Fragen für die Zukunft zu klären. Ich würde mich nochmal für die Sommerakademie entscheiden.“ (Celina, 18) – „Es waren sehr schöne Tage, mit tollen Leuten. Ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt und mit der Potenzialanalyse neue Vorschläge und Bestätigung bekommen.“ (Fabian, 17) – „Mir hat die Zeit in der Sommerakademie sehr gut gefallen. Wir haben die Chance bekommen uns in den Tagen intensiv mit unseren beruflichen Kompetenzen und unserer Zukunft auseinanderzusetzen und daraus konnten wir sehr viel lernen. Außerdem war die Gruppe supernett und die Organisation sowie die Atmosphäre war sehr herzlich.“ (Julia, 18) – „Die Sommerakademie 2018 hat mir die Möglichkeit gegeben, zahlreiche beeindruckende Menschen kennenzulernen. In den Tagen habe ich viel über mich und andere gelernt. Hier herrscht eine tolle Gemeinschaft und ich gehe mit unvergesslichen Erinnerungen.“ (Victoria, 17) – „Ich bin sehr dankbar für die tollen und bereichernden Erfahrungen, die ich in der Sommerakademie zusammen mit vielen sympathischen Menschen sammeln durfte.“ (Antonia, 17)

Im Borromaeum richtet sich die Aufmerksamkeit schon auf die Sommerakademie 2019. Aber wir glauben bestimmt, dass auch Evas Wunsch zum Abschied in diesem Jahr in Erfüllung gehen kann: „Ich möchte euch gerne wiedersehen!“

VonRuth Kubina

„Abitur – und dann?“ – Workshop mit Potenzialanalyse

Vom 3. bis 5. Januar 2019, direkt zum Start ins neue Jahr, trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten Borromaeum Sommerakademie erneut im Borromaeum. Auf dem Programm stand nach der intensiven Woche im Sommer diesmal ein Workshop, bei dem Psychologin Dorothea Böhm mit allen Teilnehmenden eine individuelle Potenzialanalyse durchführte.

Celina berichtet: „Die frühe Anreise am 3.1.2019 war für den ersten Programmpunkt eher fördernd, denn mit der Referentin Dorothea Böhm stand direkt um 10 Uhr der Jobfidence-Test am Start. Der Test zur Messung persönlicher Eigenschaften bezüglich des Berufslebens dauerte 1,5h und endete vor dem Mittagessen. Nach dem Mittagessen erhielten dann einige Teilnehmende aus der Gruppe ihre persönliche Beratung, während die anderen sich mit unterschiedlichen Aufgaben beschäftigten. Bei der Besprechung waren die meisten sehr überrascht über die Ergebnisse, da diese sehr gut übereinstimmten, obwohl manches noch Aufklärung brauchte.“

Julius berichtet vom Begleitprogramm für die, die gerade nicht mit dem Einzelgespräch beschäftigt waren: „Vier Stationen waren aufgebaut: An der ersten konnte man sich selbst einen Brief schreiben, den man rechtzeitig zu Weihnachten 2019 zugeschickt bekommt. Auch wenn manche erstmal rausfinden mussten, wie man einen Brief richtig adressiert, nutzten viele dieses Angebot. Am Beispiel eines Bibeltextes über Abraham war es als zweites möglich, sich mit dem Aufbruch in diesem Jahr zu beschäftigen. Wir machen ja in diesem Jahr Abitur und wurden ermutigt, einen Auftrag für unseren nächsten Lebensabschnitt zu finden. Außerdem gab es noch die Möglichkeit, Liedvorschläge und Fürbitten für den Gottesdienst am nächsten Morgen aufzuschreiben. Als vierte Station wurde darum gebeten, ein Update für den Blog zu verfassen.“

Wer am Donnerstagnachmittag bzw. am folgenden Freitagvormittag jeweils nicht in der Gruppe war, die Einzelgespräche führte und die Stationen bearbeitete, verbrachte die Zeit draußen: Zusammen mit Regens Hartmut Niehues gab es einen eindrücklichen Ausflug auf den Turm der Lambertikirche und einen Rundumblick über Münsters Stadtgeschichte. Anschließend stand ein kleiner Nachbarschaftsbesuch bei den Klarissen am Dom auf dem Programm.

Am Freitagnachmittag, nach der Abschlussrunde mit Frau Böhm, gab es einen Rückblick auf die Workshop-Tage und wir versuchten einen Ausblick darauf, wann, wie und zu welchem Anlass sich die Teilnehmenden der ersten Borromaeum Sommerakademie einmal wiedersehen könnten. Zu diesem Anlass kam auch Hannah, die im Sommer die Gruppe begleitet hatte, hinzu und wurde mit begeistertem Applaus begrüßt.

Anschließend stand die letzte große Herausforderung der Sommerakademie auf dem Programm: Die Verköstigung von 16 Personen in Eigenregie! Speisen- und Getränkeauswahl, Einkauf, Kochen, Tischdecken und sämtliche Vorbereitung – für die inzwischen eingespielte Gruppe war das kein Problem. An der reichlich gedeckten Tafel und beim anschließenden gemütlichen Ausklang am Feuer im Kaminzimmer wurde deutlich, was auch schon im Rückblick am Nachmittag aufgekommen war: Die gemeinsame Zeit in der Sommerakademie werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wohl nicht so schnell vergessen!

VonRuth Kubina

Wie war’s? – Fabian aus Anholt

An die Sommerakademie 2018 erinnert sich Fabian aus Anholt:

„Besonders war für mich die tolle Gemeinschaft, die wir innerhalb der paar Tage gebildet hatten, sowie die vielen Erfahrungen, die jeder sammeln und teilen konnte. Neben den meist sehr interessanten Vorträgen, aus denen ich jedes mal etwas mitnehmen konnte, haben wir uns während der Essenszeiten, Pausen und am Abend immer gut austauschen können und uns super unterhalten. Es war eine intensive Woche, die sich auf jeden Fall gelohnt hat.“

VonRuth Kubina

Wie war’s?

Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben im Rückblick ihre Eindrücke von der Sommerakademie geschildert. Die Rubrik „Wie war’s?“ eröffnen wir heute mit Jonas aus Coesfeld:

Was war das Besondere an der Borromaeum Sommerakademie 2018?

„Ich habe zum ersten mal an einer Sommerakademie teilgenommen. Als besonders würde ich die Konstellation der Teilnehmer bezeichnen. Ich kannte vorher höchstens zwei bis drei von ihnen. Der erste Tag hat uns aber schon zusammengeschweißt und spätestens ab dem zweiten Tag war man Teil einer Gruppe. Das hat u.a. Hemmungen genommen, wenn man den Referenten Fragen gestellt hat. Man musste keine Angst haben, sich dumm vorzukommen. Auf der anderen Seite habe ich auch neue Freunde gefunden, die ähnliche Interessen haben wie ich.“

Gibt es einen Programmpunkt, eine Begegnung, ein Thema, das dir in besonderer Erinnerung geblieben ist?

„Ganz klar in Erinnerung geblieben ist mit der Besuch bei Remondis. Neben sympathischen Referenten war ich beeindruckt von dem Betrieb. Bei der Rundfahrt mit dem Bus auf dem Remondis Gelände wurde mir zum ersten Mal die Vielfalt eines Entsorgungsunternehmens klar. Ich fand den Einsatz für die Nachhaltigkeit und die vielen verschiedenen (chemischen, biologischen, mechanischen) Arbeitsschritte äußerst spannend. Das hat mir gezeigt, dass sich interessante Arbeitsplätze auch in den Unternehmen finden lassen können, von denen man es am wenigsten erwartet hätte.“

VonRuth Kubina

Ein Nachmittag mit Potenzial

An das Nachmittagsprogramm am 20. Juli erinnert sich Melek Sürmeli aus Ahaus:

Den Freitagnachmittag verbrachten wir mit Dorothea Böhm. Von Beginn an war zu merken, dass Frau Böhm eine sehr selbstbewusste und selbstsichere Art mit sich brachte. Es ist zu hoffen, dass so mancher von uns Teilnehmern etwas von dieser Art mit sich auf seinen eigenen Weg mitnahm, denn schließlich stand der Freitagnachmittag unter dem Thema „European Career Coaching“. Das Gespräch begann zunächst mit einer Vorstellungsrunde, aber die nächste Runde wurde schon konkreter, denn da begann man zu erzählen, was man denn so in seiner Freizeit tat und vor allem, ob man Clubmitglied, Vereinsmitglied ist oder gar irgendwelche Führungspositionen oder Nachmittagsjobs hat. Dabei erzählte Frau Böhm, dass sogar die Art wie man etwas erzählt eine große Rolle spielen kann. Das heißt, dass sogar total unwichtige Dinge sich spannend und interessant anhören können. Hauptsache man gestaltet eine Sache so, dass man es in einem wichtigen Licht scheinen lassen kann. Dieser Tipp kann sich zum Beispiel in einem Bewerbungsgespräch als sehr wichtig erweisen. Frau Böhm erzählte auch, dass es wichtig sei sich ein soziales Netzwerk aufzubauen und vor allem, sich in die Gesellschaft zu integrieren und mitzuwirken. Die dritte und letzte Runde beinhaltete die weitere Zukunftsplanung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Lebenswünsche, Lebensziele und vor allem welchen Beruf man anstrebt! Das war wichtig, weil zu Beginn des Jahres 2019 jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer die Gelegenheit haben wird, an einer persönlichen Potenzialanalyse mit Frau Böhm teilzunehmen. Dies ist für uns eine große Chance und vor allem eine eigentlich kostspielige Angelegenheit, aber zum Glück übernimmt das Bistum die Kosten. Das Gespräch neigte sich dem Ende zu und die Teilnehmer hatten noch mal die Gelegenheit, für sie wichtige Fragen zu stellen. Frau Böhm beantwortete alle so gut sie konnte und zum Schluss wurden einige Fotos gemeinsam geschossen. Es war schön, schon mal eine kleine Einführung zu bekommen und vor allem war es toll, Frau Böhm schon kennen gelernt zu haben. Die Potenzialanalyse kann kommen! 🙂

VonAnna Fellner

Müll mal anders erleben!

Für das heutige Programm stand eine Exkursion zum Lippewerk Lünen der REMONDIS SE & Co.KG auf dem Tagesplan. Schon vor der Fahrt sprachen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen anregend über das Thema Nachhaltigkeit als Unternehmensziel und über ihre Vorstellung einer Müllverwertungsanlage. „Es wird bestimmt stinken.“ „Müllmann als Beruf, was kann ich mir darunter vorstellen?“ Nach der herzlichen Begrüßung von Stefan Schäfer (Niederlassungsleiter) wurde uns das Unternehmen und dessen Werdegang anhand eines Kurzfilmes vorgestellt.  Anschließend haben wir eine Führung über das Geländer bekommen, um eine grobe Übersicht von den verschiedenen Betriebsfelder zu bekommen. Bei dem Besuch des Firmenunternehmens wurden ungeklärten Fragen beantwortet und bisherige Vorurteile aufgehoben. Ein angeregter Austausch hat uns die Botschaft vermittelt: Remondis ist ein internationales Unternehmen, welches nachhaltig handelt und zukunftsorientierte Vorstellungen vertritt. Sie schaffen Vorraussetzungen die Welt für die Zukunft intakt zu halten.
Zum Abschluss wurde uns ein sehr guter Überblick über die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten präsentiert, die REMONDIS anbietet. Die vielen neuen Eindrücken von Müllverarbeitung, Nachhaltigkeit und Berufsperspektiven in REMONDIS haben uns gezeigt, dass das Recycling von Müll durchaus spannend und innovativ sein kann!

VonHannah Kösters

Impuls der Teamerinnen

Die Jugendlichen verbringen in deser Woche eine Zeit mit spannenden Begegnungen, die sie im Alltag vielleicht nicht erfahren. Hier ist Platz für ihre persönlichen Glaubens- und Lebensfagen, die sie im Austausch untereinander und im Gespräch mit den verschiedenen Referenten stellen können. Wir freuen uns, die Schülerinnen und Schüler in dieser Woche dabei zu begleiten, vielleicht ein wenig Hilfestellung bei den Antworten zu leisten oder Anregungen mit auf den Weg zu geben.

VonHannah Kösters

Zuhören, dikutieren und moderieren!

Nach einem gelungenen Morgenimpuls in den Tag bei frischer Luft, besuchte uns Prof. Dr. Georg Peters in der Sommerakademie. Als Universitätsprofessor für medizinische Mikrobiologie bot er uns einen informativen Einblick in das weite Feld der Medizin, mit besonderem Blick auf mögliche Konfikte zwischen Ethik und Medizin. Zwei Fallbeispiele aus seinem Berufsleben verdeutlichten die schwierigen Entscheidungen vor denen ein Arzt oft steht. Es entstand ein intensiver Austausch über verschiedene ethische Fragen in der Medizin und Forschung. Bei der Diskussion über Tierversuche und künstliche Intelligenz ging es zum Beispiel darum, ob die Würde des Menschen höher zu bewerten ist als sein Recht auf Leben.

Kurz nach seinem Besuch bei der Sommerakademie ist Prof. Peters am 8. August 2018 tödlich verunglückt. Wir sind geschockt und traurig, den spannenden Dialog mit ihm nicht mehr fortsetzen zu können. Unser Mitgefühl gilt der Familie von Georg Peters und allen, die ihm nahestanden. (Edit: Ruth Kubina)

Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg hinter die Kulissen vom WDR Münsterland.
In einer ausführlichen und interaktiven Führung erfuhren wir etwas über den Berufsalltag beim Radio und Fernsehen. Eine tolle Erfahrung für viele von uns war die Anmoderation eines kleinen privaten Radiobeitrages und die Möglichkeit in dem Studio der „Lokalzeit“ probehaft vor der Kamera zu stehen. Frau Andrea Benstein, Leiterin des WDR Studios Münsterland, erzählte uns in einem anschließendem Gespräch etwas über die Berufschancen als Journalist. Das Thema „Fake News“ und die Verantwortung der Medien gegenüber der Gesellschaft war außerdem Teil des Gesprächs.

 

 

 

 

 

 

Der letzte Programmpunkt des Tages war der Besuch von Tony Capucci, der aus Aleppo (Syrien) stammt und an der WWU Münster Medizin studiert. Bei dem Gespräch thematisierten wir die Perspektiven junger Menschen in einem Krisen- und Kriegsgebiet.

VonHannah Kösters

Ein Mann seines Wortes

„Nicht nur die Verdeutlichung der sozialen Missstände, sondern auch die Botschaft der Hoffnung berühren mich sehr,“ fasst Celina ihren Eindruck vom abendlichen Akademieprogramm zusammen: Einem Kinobesuch im Film „Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“. Und Sandra fügt hinzu: „Ein Film, der auf starke Art und Weise zum Nachdenken anregt.“ Der Film hat uns deutlich spüren lassen, wie wichtig ein Vorbild wie Papst Franziskus gerade im Blick auf die sozialen Missstände unserer Zeit sein kann. Er inspiriert viele von uns mit seinen Worten und Taten. Und wenn wir die großen Probleme und Ungerechtigkeiten der Welt auch nicht im Alleingang lösen können, dann hilft doch wenigstens das Schlusswort des Papstes: Zu den schönsten Dingen auf der Welt gehört ein aufrichtiges und erfrischendes Lächeln. Das kriegt jede und jeder hin! Und wer sich solchermaßen positiv unter seinen Mitmenschen bewegt, dem fällt auch leichter, was Hartmut Niehues als seinen Eindruck des Films zusammenfasst: „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele gemeinsam.“

VonHannah Kösters

Besuch von Weihbischof Dr. Christoph Hegge

Heute Nachmittag besuchte uns Weihbischof Dr. Christoph Hegge. Zu Beginn stand eine kleine Domführung mit den persönlichen Lieblingsorten des Weihbischofs auf der Tagesordnung. Mit vielen Anekdoten war es uns möglich, in vergangene Zeiten einzutauchen und uns auf die Spuren des Löwen von Münsters, auch bekannt als Kardinal von Galen, zu begeben.
Danach ging es auch schon zurück zum Borromaeum, wo bei Kaffee und Kuchen ein aktiver Austausch auf uns wartete. Das intensive Gespräch brachte uns die Aufgaben eines Weihbischofs und Domkapitulars näher und zeigte uns, dass auch in normalen zwischenmenschlichen Beziehungen eine Begegnung mit Jesus möglich ist. Das erreichte jeden von uns ganz persönlich und sorgte für eine emotionale Atmosphäre. Besonders der Abschlussappell „Suchen Sie sich Orte, wo Sie Ihren Glauben und das, was Sie leben möchten, mit Menschen teilen“ blieb uns allen in Erinnerung. Zum Abschluss bedankte sich Weihbischof Hegge, in diesen zwei Stunden habe er gelebt und gerne gelebt.
Auch wir sagen „Danke!“ – für diesen tollen Besuch!

VonHannah Kösters

Wirtschaftlicher Erfolg und Nachhaltigkeit – geht das?

Nach einem gemeinsamen Frühstück und einem kleinen Spaziergang zur DKM Darlehnskasse Münster e. G. empfingen uns dort am Mittwochmorgen die beiden Mitarbeiter Joachim Kubina (Vermögensmanagement) und Ludger Woltering (Marketing). Die Führung durch die Bank begannen wir im Tresorraum – ein ungewöhnlicher Einblick! Im gemeinsamen Austausch wurde uns der Unterschied dieser katholischen Genossenschaftsbank zu anderen Banken deutlich. Einen kurzen Einblick erhielten wir auch in die aktuelle Ausstellung „Gemischtes Doppel“ zum 100-jährigen Bestehen der Caritas Bremen.

Die Diskussion zum angekündigten Thema „Kirche-Geld-Werte“ wurde dann durch interaktives Mitwirken wie z.B. in einem Onlinequiz und Brainstorming zu einem echten Erlebnis – keine Spur der befürchteten Trockenheit des Finanzwesens. Sandras Fazit zum Besuch: „Faszinierend fand ich den Faktor, dass die Bank bei Aktiengeschäften vorrangig auf ethische Werte und Nachhaltigkeit achtet. Außerdem fand ich den Vortrag gut vorbereitet und für uns als junge Menschen äußerst spannend gestaltet.“ Celina ergänzt: „Überrascht hat mich, dass Nachhaltigkeit beinahe eine höhere Priorität hat als wirtschaftlicher Erfolg. Die Werte dieser Bank, welche an die der Kirche angelehnt sind, beeindrucken mich sehr.“

VonHannah Kösters

Weiter geht’s in Runde 2!

Nach der ersten Nacht im Borromaeum startete die Gruppe den zweiten Tag mit einem Morgenlob. Gemeinsam wurde gebetet und gesungen.

Der erste Referent des Tages war Prof. Dr. Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.
Der Vortrag thematiesierte die Verantwortung der Kirche gegenüber des Staates und zeigte uns so die große Bedeutung christlicher Werte in

der Politik. Laut ihm bildet die Kirche eine ethische Grundlage für die Gesellschaft, die vor allem in Zeiten eines immer stärker werdenen Populismus zunehmende Wichtigkeit erlangt. Der angeregte Austausch hinterließ einen positiven Eindruck, der durch viele interessante, neue Perspektiven geprägt war.

Nach einer kurzen Mittagspause besuchte uns der zweite Referent des Tages, Dr. Benedikt Hüffer. Dieser ist Präsident der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen und geschäftsführender Gesellschafter der Aschendorff GmbH & Co KG. Thema des Vortrages war das Verhältnis von Wirtschaft und Ethik. Der Dialog beeindruckte vor allem durch Themenvielfalt.

Der Tag endete mit dem Besuch des Studenten der KatHO Münster Anushan Kanagarasa.
Dieser berichtete über seine Erfahrungen als Freiwilliger in Ghana. Anushan konnte uns mit seinen Erfahrungen sehr begeistern. In einem persönlichen Gespräch erzählte er uns nicht nur von Erlebnissen, sondern auch von prägenden Schlüsselerfahrungen, die er uns nahe brachte. Er zeigte uns eine vielversprechende Perspektive nach dem Abitur und hinterließ mit seiner herzlichen Art einen bleibenden Eindruck. Bei Interesse könnt ihr weitere Informationen unter dem Link https://www.ms-freiwillig.de/  finden.

VonHannah Kösters

Start der Sommerakademie – Los geht´s!

Teilnehmerinnen der Sommerakademie im Gespräch mit Dr. Stefan Nacke.

Der erste Tag der Sommerakademie begann mit einem interessanten Austausch mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Nacke, der zugleich Vorsitzender des Landesverbandes NRW des Kolpingwerkes ist. Das Thema des Austausches war der Zusammenhang von politischem Engagement und sozialer Verantwortung.

Nach einem reichhaltigen Abendessen gab es anschließend die Möglichkeit, sich über die ersten Eindrücke auszutauschen, sich näher kennen zu lernen und in der Coelibar des Borromaeums mit einem Bier auf eine kommende spannende Zeit anzustoßen.

VonRuth Kubina

Volles Programm

Bei strahlend blauem Himmel hat die BORROMAEUM Sommerakademie 2018 ihre Arbeit aufgenommen. Ein dichtes Programm mit spannenden Gästen, engagierte und hochmotivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer – und ein Eis nach dem Mittagessen 🙂 So kann es weitergehen!

VonRuth Kubina

Herzlich Willkommen

Ein herzliches Willkommen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der BORROMAEUM Sommerakademie 2018 im Priesterseminar Borromaeum in Münster. Das Team der Sommerakademie wünscht euch eine spannende, ereignisreiche, informative und schöne Woche.

(Auf dem Bild: Hannah Kösters, Jan Aleff, Anna Fellner, Regens Hartmut Niehues.)

VonRuth Kubina

BORROMAEUM Sommerakademie

Die BORROMAEUM Sommerakademie 2018 ist eine Exzellenzinitiative des Bischöflichen Priesterseminars Borromaeum für Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 2019 an den katholischen Schulen im Bistum Münster.

Sie lädt ein, sich in Begegnungen und Gesprächen mit Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft, Kultur und Medien, Wirtschaft und Kirche den großen Fragen an das eigene Leben zu nähern:

Wofür lohnt es sich, zu leben? Wofür will ich mich einsetzen? Was will ich mit meinem Leben machen?

Daraus können sich überraschende Einsichten und ungeahnte Perspektiven ergeben. Die gemeinsamen Tage bieten zugleich die Chance, auch untereinander im Gespräch zu sein und zu bleiben.

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Sommerakademie bietet das Bischöfliche Priesterseminar Borromaeum Münster darüber hinaus ein Workshop-Treffen zu Beginn des Jahres 2019 an, bei dem jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer die Gelegenheit zu einer persönlichen Potenzialanalyse mit Dorothea Böhm (European Career Coaching, München) hat: Abitur – und dann? – Workshop mit Potenzialanalyse

Die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgt über eine Bewerbung, die die jeweilige Schule an das Auswahlgremium weiterleitet, und wird als Stipendium vergeben.

Im Blog auf dieser Website berichten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sommerakademie von ihren Erfahrungen.