Jahresarchiv 2019

VonRuth Kubina

Freitag, 19. Juli

Unser letzter Tag begann mit einer Messe. Anders als an den anderen Tagen, an denen wir beim Morgenlob einen kurzen Impuls bekommen haben, haben wir diesen letzten Morgen mit der gemeinsamen Eucharistiefeier willkommen geheißen.

Nach dem Frühstück lernten wir die Diplom-Psychologin Dorothea Böhm kennen. Bei unserem Gespräch über unsere Zukunft und unsere Berufswünsche haben wir einige Einblicke in ihr Career Coaching Programm erhalten und freuen uns schon auf die Vertiefung dessen, zu welcher wir uns kommenden Januar wiedertreffen.

Als Abschluss dieser ereignisreichen Woche haben wir in der üblichen Blitzlicht-Runde unsere Highlights der Woche besprochen und sind anschließend in die Marien Kapelle gegangen, um noch einmal gemeinsam zu singen, bevor jeder wieder den Weg nach Hause antrat.

Rückblickend können wir alle nur festhalten, dass diese Woche gefüllt mit Ereignissen und Erfahrungen war, die wir ohne die Sommerakademie wohl nie hätten machen können.

Vor allem aber bleiben uns unsere Gruppe und der herzliche Umgang, sowohl untereinander als auch mit den Hausbewohnern, in Erinnerung. Wir haben schnell zueinander gefunden und freuen uns darauf, uns bald wiederzusehen.

Von Sina

VonRuth Kubina

Donnerstag, 18. Juli

Platz für Doppelkopf fand die Gruppe überall

Der Donnerstag der diesjährigen Sommerakademie war ein ganz besonderer Tag, denn nach dem Morgenlob fuhren wir gemeinsam mit einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem letzten Jahrgang um 8:36 Uhr mit dem Zug nach Essen. Dort durften wir mit Ruth Kubina und Regens Hartmut Niehues die Evonik Industries AG erkunden.

Führung im Technikum

Unsere erste Station war der Standort Goldschmidt, der traditionsreichste und viertgrößte Standort von Evonik. Der Leiter der Standortkommunikation Dr. Kreul präsentierte dort einige der zahlreichen Produkte, den Standort und die Historie. Im Anschluss durfte wir das Technikum kennenlernen. Dort klärten die Mitarbeiter in experimenteller Weise über Additive und Silikone auf, sodass wir lernten, wie viele alltägliche Produkte durch das Spezialchemieunternehmen optimiert werden.

Am Mittag fuhren wir zur Evonik-Zentrale und durften ein leckeres Essen genießen. Im Anschluss ging es in die Vorstandsetage, wo der Leiter der Evonik Brand Academy Denis Seger die Marketingstrategie des Unternehmens erläuterte. 

Gruppenfoto mit Christian Kullmann

Kurz darauf erklärte Christian Kullmann, Vorsitzender des Vorstandes, wie er versucht, Christsein und Unternehmensführung zu vereinen und begab sich mit uns in den Dialog über Verantwortung, Druck und Nachhaltigkeit. Da das Gespräch auch persönliche Werteinstellungen im Wechselspiel mit den Ansprüchen an die Art der Unternehmensführung bot, erlebten wir Herrn Kullmann als spannende Persönlichkeit.

Gute Laune bei der Abendrunde nach einem langen Tag

Am Abend gab es noch eine Führung im Essener Dom, welche von der Geschichte der Goldenen Madonna, der ältesten erhaltenen vollplastischen Marienfigur der Welt geprägt, war. 
Nachdem es ein wenig Freizeit in der Innenstadt gab, traten wir bereichert, aber auch erschöpft die Rückreise an.

Von Marius

VonRuth Kubina

Mittwoch, 17. Juli: Geld, Macht und Medien

Gruppenbild mit Ludger Woltering und Joachim Kubina von der Darlehnskasse Münster

Der Mittwoch startete wieder mit einem vielfältigen Frühstück.

Im Anschluss ging die Gruppe zur DKM, der „Darlehnskasse Münster“, welche eine Bank speziell für Einrichtungen unter kirchlicher Trägerschaft und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist.

Nach einer kurzen Rundführung durch den Tresor- und Schalterraum wurden durch eine interaktive Präsentation die Aufgabenfelder und Konzepte der DKM von Herrn Kubina und Herrn Woltering vorgestellt.

Am Nachmittag wurde das Regionalstandort des WDR in Münster besucht.

Nach einer Führung durch das Radiostudio durch Studioleiterin Andrea Benstein, durften wir das Fernsehset besichtigen und die wichtigsten Elemente wurden von einem Mitarbeiter vorgestellt. Neben dem Lokalzeitstudio, dem Regieplatz und der Filmtechnik haben wir auch Einblick in die Welt des Journalismus bekommen. Dafür haben wir mit Andrea Benstein ein Interview im Redaktionssitzungsaal geführt, welches uns auf sehr eindrucksvolle Weise die Verantwortung und das Wirken in der medialen Branche nähergebracht hat.

Als Tagesabschluss stand ein gemeinsamer Besuch des St. Lamberti-Kirchturms an, bei dem auch die Teilnehmer der letzten Sommerakademie zugestoßen sind, um die restliche Zeit mit uns zu verbringen und an den Programmpunkten der nächsten Tage teilzunehmen.

Alle haben die Aussicht und tollen Gespräche an diesem ungewöhnlichen Ort genossen und die ein oder andere spontane Doppelkopfrunde hat den Abend noch mehr versüßt.

Nach dem Abendimpuls ist der Abend im Kaminzimmer ausgeklungen; wir haben ein weiteres Mal die Erlebnisse des Tages Revue passieren lassen und uns über die Erkenntnisse der verschiedenen Programmpunkte ausgetauscht.

Von Felix S. und Joost Nicolai

VonRuth Kubina

Dienstag, 16. Juli

Unser Tag begann auch am Dienstag mit einem Morgenlob. Nach dem ruhigen Start in den Tag frühstückten wir gemeinsam.

Um halb Zehn machten wir uns auf den Weg zum Verwaltungsgericht. Dort trafen wir auf Manfred Koopmann, den Präsidenten des Verwaltungsgerichts Münster. Während des Gesprächs wurden uns die Aufgaben der Rechtssprechung sowie das Verfahren bei einer Anklage nähergebracht. An vielen Beispielen wurden uns die Variabilität der Aufgaben eines Verwaltungsgerichtes gezeigt. Unter dem Titel “über den Unterschied, Recht zu haben und Recht zu bekommen” wurde das Recht haben unterschieden in das subjektive Gefühl und die objektive Rechtssprechung.

Manfred Koopmann

Dies fand sich auch während der mündlichen Verhandlung wieder, der wir später beiwohnten. Die Klägerin klagte, nach vorheriger Abweisung, auf Asylrecht. Trotz der emotionalen und detaillierten Berichte der Klägerin wurde die Anklage aufgrund von Unstimmigkeiten abgewiesen. In unsere Gruppe wurde dieser Fall weiter diskutiert, da der Konflikt zwischen subjektivem und objektiven Eindrücken bestand. Nach einer kurzen Abschlussrunde ging es verspätet wieder zurück zum Boromaeum.

Nach unserem Mittagessen hatten wir ungefähr eine einstündige Pause. Diese programmfreie Zeit haben wir alle unterschiedlich verbracht. Einige von uns waren in dieser Zeit auf ihren Zimmern und haben sich ausgeruht, während andere diese Zeit in der münsterischen Innenstadt verbracht haben.

Gespannte Zuhörer beim Vortrag von Weihbischof Hegge

Gegen 15 Uhr haben wir Besuch von Weihbischof Dr. Christoph Hegge bekommen. Wie bei allen vorherigen Referenten  haben wir auch bei dem Weihbischof mit einer kurzen Vorstellungsrunde begonnen. Zunächst hat er uns die zeitliche Entwicklung des Glaubens bzw. die Geschichte des christlichen Glaubens nähergebracht. Im Anschluss daran haben wir die Möglichkeit gehabt, noch einige Fragen zu stellen, welche uns Dr. Christoph Hegge ausführlich beantwortet hat. Dadurch haben wir nicht nur mehr über die Chancen und die Herausforderungen erfahren, welche entstehen, wenn man sein Leben aus dem eigenen Glauben heraus gestaltet, sondern auch viele persönliche Erfahrungen des Weihbischofes kennengelernt. Zum Ende des Besuches hat jeder von uns noch einmal kurz zusammengefasst,  was wir aus diesem Gespräch mitnehmen, was uns besonders beschäftigt oder überrascht hat. Selbstverständlich haben wir auch dieses aufschlussreiche Gespräch mit einem Gruppenfoto beendet und uns mit dem Dom-Schatz beim Weihbischof bedankt.

Weihbischof Dr. Christoph Hegge mit den TeilnehmerInnen der BORROMAEUM Sommerakdemie 2019

Um 18:30 Uhr haben wir gemeinsam zu Abend gegessen. Während der Mahlzeiten haben wir uns viel unterhalten, diskutiert und gelacht, wodurch wir uns gegenseitig besser kennengelernt haben und als Gruppe zusammengewachsen sind.

Anushan Kanagarasa

Nach dem Abendessen haben wir Besuch von dem Studenten Anushan Kanagarasa bekommen, welcher uns viele Einblicke in sein freiwilliges Auslandsjahr in Ghana ermöglicht hat. Zu Beginn hat er uns allgemein über das Thema Auslandsjahr informiert. Wir haben erfahren, wo man sich zum Beispiel bewerben kann oder welche Überlegungen man zuvor anstellen sollte. Zunächst hat uns Anushan Kanagarasa das Land Ghana vorgestellt, da er dort sein Auslandsjahr verbracht hat. Er hat zudem sehr offen von seinem Projekt in Ghana berichtet und neben all den Vorteilen und schönen Erfahrungen von kleineren Schwierigkeiten erzählt. Auch bei ihm durften wir jederzeit Fragen stellen, welche uns ausführlich und ehrlich beantwortet wurden. Zum Ende des Vortrages haben wir ebenfalls eine kurze Abschlussrunde gemacht und uns bei dem Referenten bedankt. Selbstverständlich durfte das gemeinsame Gruppenfoto am Ende nicht fehlen.

Anushan Kanagarasa mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern

Der letzte Programmpunkt an diesem Abend war ein gemeinsamer Abschluss in der Kapelle. Zusammen haben wir gebetet, gesungen und uns für den schönen, spannenden und aufschlussreichen Tag bedankt.

Im Anschluss daran haben wir den Abend als Gruppe im Kaminzimmer ausklingen lassen. Wir haben gemütlich beisammen gesessen, geredet, diskutiert, gelacht, Musik gehört, gesungen und Karten gespielt.

Von Franziska und Sophie

VonRuth Kubina

Montag, 15. Juli

Ruprecht Polenz im Kreis der TeilnehmerInnen der BORROMAEUM Sommerakademie 2019

Der Tag begann mit einem kurzen Morgenimpuls, in dem wir uns auf den kommenden Tag vorbereitet und gebetet haben. Nach dem darauffolgenden Frühstück haben wir – die zehn Teilnehmer der diesjährigen Sommerakademie und Regens Hartmut Niehues – uns in unserem Tagungsraum getroffen und ein Teilnehmer stellte der restlichen Gruppe den ersten Referenten des Tages, Herrn Ruprecht Polenz, etwas genauer vor. Im Plenum haben wir dann mögliche Fragestellungen an den Referenten hinsichtlich des von ihm dargestellten Themenfeldes gesammelt. Besonders haben wir uns dann im anschließenden Gespräch mit Herrn Polenz mit den Themen der Friedensschaffung und Friedenssicherung, gerade in der heutigen Zeit, die durch Populismus und Nationalismus stark beeinflusst wird, beschäftigt und sind dabei sowohl auf die Europäische Union als ein Mittel für Frieden, als auch auf mögliche Gefahren von außen für diesen Frieden durch zum Beispiel andere Nationen eingegangen. Als einer der Kerngedanken des Gespräches ergab sich die Aufforderung von Herrn Polenz, bei der Schaffung einer nachhaltigen und vor allem friedlichen Gesellschaft auf individuelle Weise mitzuwirken und Entwicklungsprozesse positiv zu unterstützen. Dieser Anreiz wurde durch eine weitere Fragerunde zu verschiedenen Themen wie zum Beispiel dem Brexit oder der Zeit von Herrn Polenz als Generalsekretär der CDU, verstärkt. Besonders deutlich wurde uns durch dieses Gespräch auch, dass Frieden keinesfalls als selbstverständlich angesehen werden darf und dass man sich für ihn einsetzen muss.

Prof. Stefan Schlatt beim Vortrag

Nach dem anschließenden Mittagessen erfolgte das Gespräch mit Herrn Prof. Stefan Schlatt von der Universität Münster. Auch hier haben wir zunächst im Plenum Informationen zu seiner Person und seinem Themengebiet – der Reproduktionsmedizin – zusammengetragen. Themen in der folgenden Unterhaltung waren insbesondere seine wissenschaftliche Arbeit in der Reproduktionsmedizin sowie das Zusammenspiel von Biologie und Theologie in seinem Leben, da Herr Schlatt beide Fächer studiert hat und Ende 2018 zum ständigen Diakon geweiht worden ist. Diese Kombination von Wissenschaft und Theologie war besonders interessant zu beobachten und hat neue Ansichten über die Vereinbarkeit von Medizin und Ethik vermittelt. Weiter haben wir uns mit anderen ethischen und moralischen Fragen, wie zum Beispiel der Frage nach dem Zeitpunkt des Beginns des Lebens beschäftigt. Dabei wurde insbesondere die Komplexität dieses Themas deutlich und dass noch sehr viel an einer rechtlich, ethisch und moralisch legitimen Lösung für die bestehenden Probleme gearbeitet werden muss.

Nach diesem äußerst aufschlussreichen Gespräch wurden wir von Regens Hartmut Niehues durch den St.-Paulus-Dom in Münster geführt. Dabei hat es besonderen Spaß gemacht, auf verschiedenste Details hingewiesen zu werden, welche man vorher selbst nicht erkannt hat. So war zum Beispiel die astronomische Uhr und ihre Funktionsweise ein Thema.

Die astronomische Uhr im Dom zu Münster

Auf diese Führung folgte das Abendessen. Nach einer erneuten kurzen Pause erzählte uns Antoine Capucci, ein Medizinstudent der Universität Münster aus Aleppo, etwas über die Situation der Menschen in Syrien und ihren Perspektiven im dortigen Krisengebiet. Dabei ging er auch auf die Maßnahmen für eine gelingende Integration seitens der Auswandernden und der Einheimischen anhand seiner persönlichen Erfahrungen ein und sprach auch über die Bedeutung der Kirche hierbei.

Antoine Capucci und Regens Hartmut Niehues

Nach diesem ereignisreichen Tag trafen wir uns in der Kapelle des Borromaeums, um den Tag Revue passieren zu lassen und erneut über die vielen besonderen Erfahrungen und Ereignisse in einer Abendrunde nachzudenken.

Abendimpuls in der Kapelle

Schließlich haben wir den Abend zusammen als Gruppe entspannt ausklingen lassen.

Von Marc

VonRuth Kubina

Sonntag, 14. Juli: Erste Runde der Sommerakademie 2019

Am Sonntag konnten wir bis 17 Uhr im Borromaeum anreisen. Nachdem wir uns bei einer Tasse Kaffee von unseren Eltern verabschiedet hatten, bezogen wir unsere Zimmer.

Anschließend trafen wir uns zu einigen Kennenlernspielen, wobei wir mehr voneinander erfuhren. Aus den unterschiedlichsten Ecken des Bistums Münster angereist, stellten wir fest, dass wir alle verschiedenste Eigenschaften mit uns brachten.

Nach der Einstiegs-Runde führte uns Regens Hartmut Niehues durch den großen Gebäudekomplex des Priesterseminars, um uns eine räumliche Orientierung zu geben.

Spätestens jetzt war das Eis gebrochen und wir unterhielten uns bis spät in die Nacht im Kaminzimmer bei Snacks und Getränken.

Von Felix M.

VonRuth Kubina

Programm der Sommerakademie 2019

Mit dem Blick auf das Programm wächst die Vorfreude auf die Sommerakademie 2019: Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit mit spannenden Referentinnen und Referenten und engagierten und motivierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

BORROMAEUM Sommerakademie 2019-Programmpunkte

VonRuth Kubina

3 Fragen an Regens Hartmut Niehues

  • BORROMAEUM Sommerakademie: Wie kam es zu dieser Idee?

Im Sommer 2017 hatten wir eine Gruppe der Campus-Akademie aus Schwerte bei uns im Borromaeum zu Gast. Die Idee, junge Menschen ein Jahr vor dem Abitur mit profilierten Frauen und Männern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Kirche ins Gespräch zu bringen, hat mich sofort fasziniert. Da wird konkret, was es heißt, aus dem christlichen Glauben heraus Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. Dass sich in Schwerte über die Jahre ein breites Netzwerk der Campus-Weggemeinschaft entwickelt hat, hat mich ebenfalls sehr angesprochen. Dann haben wir im Team besprochen, ob wir so etwas nicht auch versuchen können, und sind einfach mal gestartet. Und es hat richtig gut funktioniert!

  • BORROMAEUM Sommerakademie 2018: Was hat die erste Sommerakademie für Sie besonders gemacht?

Erstens, dass es unsere erste Sommerakademie war. Wir wussten nicht, wie das laufen würde. Genauso wenig wie die Schülerinnen und Schüler, die sich auf das Programm eingelassen haben. Und am Ende waren alle ziemlich gut zufrieden. Das haben wir nicht erst beim Wiedersehen zum Potenzialanalyse-Workshop gemerkt. Am Ende der Sommerakademie 2018 haben wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefragt, ob wir 2019 wieder an den Start gehen sollten. Die Antwort war eindeutig. Darum sind wir wieder da. Und mit den 2018ern überlegen wir auch, die Erfolgsgeschichte weiter zu schreiben.

  • BORROMAEUM Sommerakademie 2019: Warum sollte man in diesem Jahr unbedingt dabei sein?

Das Format hat sich offensichtlich bewährt: Du hast die Chance, mit klugen Köpfen die wichtigen Fragen des Lebens zu beleuchten und dabei Deine eigenen Überlegungen zu Deiner Berufswahl weiter zu denken. Und Du triffst Leute, mit denen es einfach Spaß macht, zusammen zu diskutieren, zu feiern, zu beten und weiter im Kontakt zu bleiben.

VonRuth Kubina

Sommerakademie 2019 – Wir freuen uns drauf!

Nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten BORROMAEUM Sommerakademie gehen in diesen Tagen die Einladungsschreiben für die Sommerakademie 2019 an die Schulleiterinnen und Schulleiter der katholischen Schulen im Bistum Münster. Alle wichtigen Informationen finden Sie im neuen Flyer, der auch hier eingesehen werden kann:

BORROMAEUM Sommerakademie 2019 – Flyer

Nähere Informationen zum Ablauf und Programm werden wir in regelmäßigen Abständen auf dieser Website veröffentlichen. Wer mag klickt sich einmal durch die Erlebnisse und Erfahrungen der Sommerakademie 2018 – das gibt einen guten ersten Eindruck.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen!

VonRuth Kubina

Wie war’s?

Ich habe bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Potenzial-Workshops einmal nachgefragt: Borromaeum Sommerakademie 2018 – wie war’s denn so? Hier die Antworten im O-Ton:

„Ich habe tolle Menschen kennengelernt.“ (Melek, 19). – „Die Tage waren eine große Bereicherung.“ (Julius, 18) – „Ich habe neue Interessensbereiche kennengelernt.“ (Jonas, 17) – „Es war eine tolle Erfahrung. Ich habe viel für meine Zukunft mitnehmen können.“ (Clemens, 18) – „Ich habe tolle Menschen kennengelernt und gehe durch die Potenzialanalyse selbstsicherer in die Zukunft.“ (Gesa, 17) – „Ich hatte eine schöne, aufschlussreiche Zeit hier und habe viele sympathische Menschen kennengelernt. Wir wurden sehr herzlich durch die 2 Seminare geführt.“ (Marlene, 17) – „Ich habe die Tage hier als sehr hilfreich und aufschlussreich für mich persönlich empfunden, alle hier waren super nett und herzlich und es herrschte immer eine angenehme Atmosphäre.“ (Talina, 18) – „Die frühe Anreise hat diesen Tagen nicht geschadet, denn sie boten mir eine super Möglichkeit, Fragen für die Zukunft zu klären. Ich würde mich nochmal für die Sommerakademie entscheiden.“ (Celina, 18) – „Es waren sehr schöne Tage, mit tollen Leuten. Ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt und mit der Potenzialanalyse neue Vorschläge und Bestätigung bekommen.“ (Fabian, 17) – „Mir hat die Zeit in der Sommerakademie sehr gut gefallen. Wir haben die Chance bekommen uns in den Tagen intensiv mit unseren beruflichen Kompetenzen und unserer Zukunft auseinanderzusetzen und daraus konnten wir sehr viel lernen. Außerdem war die Gruppe supernett und die Organisation sowie die Atmosphäre war sehr herzlich.“ (Julia, 18) – „Die Sommerakademie 2018 hat mir die Möglichkeit gegeben, zahlreiche beeindruckende Menschen kennenzulernen. In den Tagen habe ich viel über mich und andere gelernt. Hier herrscht eine tolle Gemeinschaft und ich gehe mit unvergesslichen Erinnerungen.“ (Victoria, 17) – „Ich bin sehr dankbar für die tollen und bereichernden Erfahrungen, die ich in der Sommerakademie zusammen mit vielen sympathischen Menschen sammeln durfte.“ (Antonia, 17)

Im Borromaeum richtet sich die Aufmerksamkeit schon auf die Sommerakademie 2019. Aber wir glauben bestimmt, dass auch Evas Wunsch zum Abschied in diesem Jahr in Erfüllung gehen kann: „Ich möchte euch gerne wiedersehen!“

VonRuth Kubina

„Abitur – und dann?“ – Workshop mit Potenzialanalyse

Vom 3. bis 5. Januar 2019, direkt zum Start ins neue Jahr, trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten Borromaeum Sommerakademie erneut im Borromaeum. Auf dem Programm stand nach der intensiven Woche im Sommer diesmal ein Workshop, bei dem Psychologin Dorothea Böhm mit allen Teilnehmenden eine individuelle Potenzialanalyse durchführte.

Celina berichtet: „Die frühe Anreise am 3.1.2019 war für den ersten Programmpunkt eher fördernd, denn mit der Referentin Dorothea Böhm stand direkt um 10 Uhr der Jobfidence-Test am Start. Der Test zur Messung persönlicher Eigenschaften bezüglich des Berufslebens dauerte 1,5h und endete vor dem Mittagessen. Nach dem Mittagessen erhielten dann einige Teilnehmende aus der Gruppe ihre persönliche Beratung, während die anderen sich mit unterschiedlichen Aufgaben beschäftigten. Bei der Besprechung waren die meisten sehr überrascht über die Ergebnisse, da diese sehr gut übereinstimmten, obwohl manches noch Aufklärung brauchte.“

Julius berichtet vom Begleitprogramm für die, die gerade nicht mit dem Einzelgespräch beschäftigt waren: „Vier Stationen waren aufgebaut: An der ersten konnte man sich selbst einen Brief schreiben, den man rechtzeitig zu Weihnachten 2019 zugeschickt bekommt. Auch wenn manche erstmal rausfinden mussten, wie man einen Brief richtig adressiert, nutzten viele dieses Angebot. Am Beispiel eines Bibeltextes über Abraham war es als zweites möglich, sich mit dem Aufbruch in diesem Jahr zu beschäftigen. Wir machen ja in diesem Jahr Abitur und wurden ermutigt, einen Auftrag für unseren nächsten Lebensabschnitt zu finden. Außerdem gab es noch die Möglichkeit, Liedvorschläge und Fürbitten für den Gottesdienst am nächsten Morgen aufzuschreiben. Als vierte Station wurde darum gebeten, ein Update für den Blog zu verfassen.“

Wer am Donnerstagnachmittag bzw. am folgenden Freitagvormittag jeweils nicht in der Gruppe war, die Einzelgespräche führte und die Stationen bearbeitete, verbrachte die Zeit draußen: Zusammen mit Regens Hartmut Niehues gab es einen eindrücklichen Ausflug auf den Turm der Lambertikirche und einen Rundumblick über Münsters Stadtgeschichte. Anschließend stand ein kleiner Nachbarschaftsbesuch bei den Klarissen am Dom auf dem Programm.

Am Freitagnachmittag, nach der Abschlussrunde mit Frau Böhm, gab es einen Rückblick auf die Workshop-Tage und wir versuchten einen Ausblick darauf, wann, wie und zu welchem Anlass sich die Teilnehmenden der ersten Borromaeum Sommerakademie einmal wiedersehen könnten. Zu diesem Anlass kam auch Hannah, die im Sommer die Gruppe begleitet hatte, hinzu und wurde mit begeistertem Applaus begrüßt.

Anschließend stand die letzte große Herausforderung der Sommerakademie auf dem Programm: Die Verköstigung von 16 Personen in Eigenregie! Speisen- und Getränkeauswahl, Einkauf, Kochen, Tischdecken und sämtliche Vorbereitung – für die inzwischen eingespielte Gruppe war das kein Problem. An der reichlich gedeckten Tafel und beim anschließenden gemütlichen Ausklang am Feuer im Kaminzimmer wurde deutlich, was auch schon im Rückblick am Nachmittag aufgekommen war: Die gemeinsame Zeit in der Sommerakademie werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wohl nicht so schnell vergessen!